BAG verbietet Snus — Aus für Mundtabak am Kiosk

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BAG verbietet Snus — Aus für Mundtabak am Kiosk

[quote type="border_left"]Das kickt so was von gar nicht![/quote] Die Beamten des Bundesamtes fur Gesundheit untermauern ihre Ablehnung gegenuber Snus nun mit einem Verkaufsverbot von Kautabak an Kiosken in der gesamten Schweiz. Das ist nicht nur schade fur die Kioskbetreiber, sondern auch fur die dankbaren Kaufer. Mit diesem Schritt schliesst das BAG laut Sprecher Daniel Dauwald eine seit 2013 festgestellte Gesetzeslucke, die durch eine schwammige Beschreibung von Snus als »Pulver« oder »Granulat« entstand. Aber warum gerade jetzt? Das Tabakproduktegesetzt befindet sich aktuell im Vernehmlassungsverfahren und es bestehen gute Chancen auf die lange uberfallige Legalisierung von Snus. Daruber ist nicht nur SVP-Nationalrat Lukas Reimann als Initiator des Verfahrens verwundert. Auch andere Parteien und zahlreiche Organisationen unterstutzen den Legalisierungsprozess. Sollte das Parlament am Ende pro Snus entscheiden, ware das aktuelle Verbot ohnehin hinfallig. Bis es soweit ist, mussen wir uns darauf einstellen, dass Kantonschemiker Snus beschlagnahmen und Zollbeamte die Einfuhr nicht mehr genehmigen, sobald die mitgefuhrte Tabakmenge den Eigenbedarf ubersteigt. Traurig! Auch wenn der Wunsch nach einer gesetzlichen Legalisierung von Snus to go damit eine herbe Niederlage einsteckt, hoffen wir, dass es bald moglich sein wird, Snus wie Zigaretten restriktionsfrei in der Schweiz kaufen zu konnen. [quote type="border_left"]Wir brauchen eine starke Lobby![/quote] Und wir konnen naturlich Thunder, Makla und Co. weiterhin online in die Schweiz bestellen. Denn das ist nicht nur am einfachsten, sondern auch vollig legal.